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Aktuelles

70 Jahre Kreisverband Landsberg am Lech

3. Oktober 2018

Der Bayernpartei-Kreisverband Landsberg feierte sein 70jähriges Bestehen im „Gasthof Mohren“ in Landsberg. Im Mai 1948 trat die Bayernpartei erstmals im Landkreis Landsberg mit zehn stadtbekannten Honoratioren als Kandidaten zu einer Wahl an. Auf Anhieb erreichte sie 22,3 % der Wählerstimmen und konnte als zweitstärkste Kraft mit fünf Vertretern in den Landsberger Stadtrat einziehen.

Der Kreisvorsitzende Dieter Steininger stellte den Kreisverband kurz vor: 73 Mitglieder sind derzeit in drei Ortsverbänden organisiert. Aktuell hält die Bayernpartei vier Mandate im Kreistag und ist in den Gemeinderäten von Dießen, Egling und Rott vertreten. Steininger wünscht sich für die nächsten Kommunalwahlen, dass man diese Zahlen noch steigern kann.
Der Parteivorsitzende und Bezirksrat Florian Weber stellte in seiner Festrede den Landsberger Kreisverband als Vorbild dar, denn er habe maßgeblichen Anteil am Wiedererstarken der Bayernpartei. Besonders dem ehemaligen Kreisvorsitzenden Werner Baur dankte Weber für seinen unermüdlichen Einsatz für die Partei.

Weber ging kurz auf die Ziele der Bayernpartei ein: „Wir stehen für eine neue Politik, die sich an den Interessen der bayerischen Bürger orientiert.“ Dazu gehören unter anderem die Stärkung der Regionen und die Förderung des bayerischen Heimatgefühls. Selbstverständlich sollen in Bayern erwirtschaftete Steuergelder auch der bayerischen Bevölkerung zugutekommen.

Michael Hofmann ist Marktgemeinderat in Dießen und Direktkandidat für den bayerischen Landtag. Er will sich besonders für den Erhalt der bayerischen Kultur einsetzen. Der Erhalt unserer bayerischen Heimat mit ihrem Dialekt und ihrer Baukultur liegt ihm besonders am Herzen.

Hermann Dempfle, Gemeinderat in Rott, ist der Direktkandidat für den Bezirkstag. Er will sich für einen schonenden Umgang mit der Natur und für das Wohl von Nutztieren einsetzen. Beide Kandidaten wollen auch das Unesco-Weltkulturerbe in Pestenacker unterstützen. Ein Stromanschluss, feste sanitäre Anlagen sowie der Bau weiterer Ausstellungsräume wären die dringendsten Bedürfnisse der Steinzeitsiedlung.